Die Zukunft

Ich habe von einer Welt ohne Männer geträumt. Das heißt, nicht ganz, aber fast. Fürs Erste wird es nicht ganz ohne Männer gehen. Dass wir hier trotzdem klarsehen, fürs Funktionieren einer modernen Gesellschaft sind sie schon heute entbehrlicher. Keine Aufgabe, die wir Frauen nicht besser und umsichtiger erledigen würden. Es wird einfach noch einige Fortschritte beim Klonen benötigen. Bis dann werden wir Männer wohl oder übel für die genetische Vielfalt in der Fortpflanzung brauchen. Aber dadurch, dass wir kontrollieren, welche Embryonen zum Austragen freigegeben werden, können wir deren Anzahl auf ein Minimum beschränken. So können wir sie auch gesondert halten und verhindern, dass sie mit Ihren Pheromonen irgendwelche Köpfe in die falsche Richtung drehen. Viele von uns werden von deren Existenz gar nichts erfahren. Und das brauchen sie auch nicht, so wie die Milch aus dem Supermarket, so kommen die Embryonen eben aus der Gefriertruhe.


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