Archive for 2011

The Nihilator

Friday, September 16th, 2011

I dreamt I found a Nihilator. It had the form and size of those small laser pointers that geeks use when they do presentations. It also had a small little button. If you pointed the Nihilator at a person and pressed the button the person would dissolve into nothing. No noise, no smoke, no splattering, no nothing – just gone. I don’t know why but it wouldn’t work with other objects just with people.

So I was queuing to board my airplane and there was this girl – dressed up like hell – walking up to a middle aged guy several yards ahead of me. She was saying something to the guy that I could not hear and he let her join him in the queue. Like if to reward him she would now giggle politely about almost every word he said. That was the first time I made use of my new Nihilator.

Or the other day I was waiting at a traffic light with my car waiting for the light to turn green when a guy in a yellow Ferrari pulled up next to me. While waiting he would occasionally let his engine roar. It was quite funny to see his Ferrari doing a little jump as the clutch was suddenly released because of him having been hit by the invisible beam of my Nihilator. I felt great! Finally I had a device that allowed me to shape the world.

I knew something was terribly wrong, though, when that guy in black suit, white shirt, black tie and dark sunglasses (yes, he looked surprisingly similar to agent Smith in that Matrix movie) suddly was standing in front of me. He was stretching out his palm indicating he wanted to have the Nihilator.

It was clear there was no point of making resistance so I handed the Nihilator over to him. He took another small device out of his pocket and plugged the Nihilator into that device. He was briefly glancing at what looked like the display of the device and then started to shake his head. And I heard him saying: “Bad job my friend. You didn’t make good use of your Nihilator.”

“The guy and this girl in the queue didn’t brake any rule. The truth is, you envied the guy because you know you would never have a girl like her walking up to you in a queue. Neither did the guy in the Ferrari do something wrong, except that he was driving a car you know you could never afford. It seems obvious to me that you misused the Nihilator and you shall get your rightful punishment. Once you wake up you will be again a bell captain at the St. Pierre’s.”

Schili Burger

Monday, August 1st, 2011

Schili Burger hatte von seinem Vater eine kleine Treuhandunternehmung übernommen, aber so richtig florieren wollte diese nicht. Eines Tages las er in einer Managementzeitschrift von einer überraschenden Gemeinsamkeit erfolgreichter Mitarbeiter. Dort wurde berichtet, dass die Mitarbeiter mit den saubersten Schuhen oft überdurchschnittlich zum Erfolg beitragen. So führte Schili Burger in seinem Unternehmen eine „clean shoe policy“ ein, wie er das nannte. Heute, zwei Jahre später, fragt sich Schili Burger, ob die Studie gefälscht war, denn er musste feststellen, dass saubere Schuhe in seinem Unternehmen nicht zur gewünschten Leistungssteigerung geführt haben.

Very Special People

Sunday, July 17th, 2011

Morgen gehört mir die Welt. Ich werde bei VSP auftreten und fast die Hälfte der zivilisierten Welt wird mich sehen. Natürlich bin ich tierisch nervös.

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass es dem Gegenspieler des Showmasters gelingen wird, in der ihm zur Verfügung stehenden Stunde, jemanden zu finden, der die gleichen Fähigkeiten demonstrieren kann. Und trotzdem, man kann nie wissen. Der Fall des Zwitters mit den zwei Schwänzen ist noch allen in bester Erinnerung.

Der Typ konnte nachweisen, dass die Brüste und der Doppelschwanz echt, das heisst angeboren sind. Und er konnte bei beiden Schänzen eine Latte kriegen. Ach Du Scheisse, wie willst Du da ficken?

Als der Gegenspieler des Showmasters tatsächlich noch eine weitere Person fand mit zwei Schwänzen, schnitt der Kandidat sich einen Penis vor laufender Kamera ab. Er meinte, wenn er schon nicht einzigartig sei, so wolle er auch den zweiten Penis nicht, der ihn dauern beim Ficken stört.

Da hoffe ich, weniger Schwierigkeiten zu haben. Ich würde mal behaupten, ohne bewusstes Training wird es niemand schaffen, auch nur einen Besenstiel von einem Vierkantholz zu unterscheiden, wenn er sie in den Arsch geschoben kriegt. Und ich kann mittlerweilen doch fünfzig verschiedene Gegenstände sicher identifizieren und das nach rund drei Jahren Training.

Man würde sich denken, dass es kein Problem wäre, einen Besenstiel von einem eckigen Holz zu unterscheiden. Dabei vergisst man aber, das man beim Umschliessen eines Gegenstandes mit dem Arschmuskel nie das gleiche Gefühl aufbringen wird, wie wenn man etwas mit der Hand umschliesst.

Angefangen hatte ich, als ich mir beim Wichsen unter der Dusche so eine schmale Designer-Shampoo-Flasche in den Arsch schob. Von da an benutzte ich zu dem Zweck was immer mir in die Finger kam und einigermassen in Form war.

Klar eignete sich nicht jeder Gegenstand gleich gut. Je konischer, desto besser geht er rein. Die Dicke, vor allem bei stumpfen Dingern, spielt auch eine enorme Rolle. Aber trotzdem, alleine aufgrund der Arschspannung direkt auf die Dicke des Teils zu schliessen, ist gar nicht so einfach, wie man denken mag. Aber genau das ist ein kritischer Erfolgsfaktor bei dieser Performance.

Und so kam ich auf die Idee mir diese Erfahrung zunutze zu machen, um aus meinem öden Leben auszubrechen und habe mich bei VSP gemeldet. Es ist schon mal was, in der meistbeachteten Fernsehshow aufzutreten. Aber es könnte sich auch finaziell lohnen. Ausschnitte aus der Sendung werden ja mit einem Werbevorspann auf dem Internet abrufbar sein und ein Teil der Werbeeinnahmen gehen an den Kandidaten. Man sagt, der Doppelschwanzzwitter hätte durch die Werbeeinnahmen, mehrere Millionen verdient.